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Therapie

Infusionstherapie: Patientenfreundliche Applikationsintervalle und optimales Therapiemanagement

Die Art und Häufigkeit der Anwendung der MS-Therapie kann für Sie und Ihre Patienten einen Unterschied machen. Patienten können von einer langen applikationsfreien Zeit profitieren und Sie von einem optimalen Therapiemanagement.

MS-Medikamente stehen als Tabletten bzw. Kapseln, Injektionen oder Infusionen zur Verfügung. Die Häufigkeit, mit der die Therapien angewendet werden müssen, reicht von zweimal täglich bis zwei- bis dreimal im Jahr. Für Patienten ist eine möglichst lange applikationsfreie Zeit ein wichtiger Faktor bei der MS-Therapie. So zeigt eine internationale Patientenpräferenzstudie, dass die befragten Patienten eine Infusion von bis zu dreimal im Jahr bevorzugen.1

Applikationsfreie Zeit für Ihre Patienten

Eine Infusionstherapie mit langen applikationsfreien Intervallen bedeutet für Ihre Patienten ein hohes Maß an Flexibilität und Freiheit. Sie kommen für die Anwendung nur wenige Male im Jahr in die Praxis. An den applikationsfreien Tagen müssen die Patienten nicht an ihre Therapie denken, im Alltag zu Hause können sie sich auf ihr Leben konzentrieren und und werden nicht ständig an ihre MS erinnert. Patientenfreundliche Applikationsintervalle können sich so auch in der Adhärenz der Patienten widerspiegeln.

Gutes Therapiemanagement für Sie

Für Sie als MS-Fachkraft bedeutet die Anwendung der Therapie in der Praxis ein hohes Maß an Sicherheit und Kontrolle. So stehen Ihre Patienten bei der Applikation des Medikaments unter Beobachtung, die Anwendung erfolgt mit Ihrer Unterstützung und Sie haben die Adhärenz immer im Blick. Die gemeinsame Zeit in der Praxis ermöglicht es Ihnen, die Bedürfnisse Ihrer Patienten zu erkennen und ihnen mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.

Quellen

  1. Hartung H. et al.: Ocrelizumab shorter infusion. Primary results from the ENSEMBLE PLUS substudy in patients with MS. Neurol Neuroimmunol Neuroinflamm 2020.
  2. therapie.trotz-ms.de/2020/04/16/tipps-zum-einhalten-der-infusionsdauer-von-ocrevus/